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Topic       : Ausgabe Juni/Juli '95
Author      : Jörg Schmela @ WI2
Version     : 6+7/95
Subject     : ATOS Diskettenmagazine
Nodes       : 836
Index Size  : 29488
HCP-Version : 3
Compiled on : Atari
@charset    : atarist
@lang       : 
@default    : 
@help       : Helptaste
@options    : -i +zz -t4
@width      : 75
View Ref-FileShareware-Texteditoren im Test x-EDIT der vielseitige Texteditor   

Im <Opt-Menü> finden sich die Einstellungsmöglichkeiten für das
'einfügende' oder 'überschreibende' Editieren einer Datei als auch die
beiden Modi 'Quelltext' oder 'Dokument', diese unterscheiden sich
dadurch das freie Positionieren des Textcursors im Quelltext- und das
zeilenorientierte Setzen im Dokumentenmodus. Bei Letzterem verhält
sich der Cursor nach Erreichen der eingestellten Zeilenlänge wie bei
einer Schreibmaschine und läßt ein Bing ertönen oder man kann auch
einen Zeilenumbruch automatisch veranlassen. (Diese Optionen kann man
jederzeit ändern ohne nochmals das Install-Programm zu bemühen). Das
schon obligatorische 'Einrücken' ist auch bei xEDIT fester Standard
und muß nicht näher erwähnt werden. Man kann zwar keine GDOS-
Zeichensätze frei wählen aber das Einstellen der 3 Schriftgrößen
'groß', 'mittel' und 'klein' wird im <OPT>-Menü eingestellt. Optional
kann man sich hier die Anzeige der Zeilennummern ein-/ausschalten und
ebenso auch die Infozeile, in der man sich Folgendes anzeigen lassen
kann:

∙ derzeitige Position des Cursors
∙ bearbeitete Seite
∙ Länge der Zeile in der sich der Cursor befindet
  und die Ausdehnung bei Proportionalschrift

Weiter befindet sich hier ein Menüeintrag um das automatische Erstellen
von Backups ein- und auszuschalten und der Schalter, um die Falt-Infos
zu sichern, so daß diese auch bei nochmaligem Laden erhalten bleiben.
Weiter geht es im <ETC> Menü: Etwas verwirrend ist es, daß hier
scheinbar
ziellos alle Punkte untergebracht wurden, die eigentlich auch in den
anderen Menü's Platz gefunden hätten. So findet sich hier z.B. der
Eintrag <Datei drucken> welcher im Datei Menü besser aufgehoben wäre,
auch wenn der Punkt nicht oft benötigt wird, so ist es doch eher
anwenderfreundlich als in der momentanen Lösung verwirklicht.
Damit man alle Zeichen (insbesondere Umlaute und ß) an den Drucker
senden kann und diese auch korrek ausgegeben werden, bietet der
Druckertreiber verschiedene Arbeitsmodi an.
Zum einen den Standard-Interpreter-Modus und zum anderen den Direkt-
Modus sowie Schlaf- und Lernmodus.

Um in den <Direkt> Modus zu gelangen muß der <Interpreter> Modus
ausgeschaltet werden und man kann dann alle Zeichen drucken lassen wie
z.B diese Zeichen.: Shiftzeichen, Formfeed-, Cariage Return-Zeichen.

Will man Kommentare einbauen, so muß der Drucker mit dem Senden von zwei
Pfeilen in den <Schlafzustand> versetzt werden, aus dem er erst nach
nochmals zwei Pfeilen zurückkehrt.

Im <Lern-Modus> kann man Tabellen in Proportionalschrift oder änliches
ausgeben, man kann die Druckersequenz für ein bestimmtes Zeichen neu
definieren, dabei ist folgendes Format einzuhalten:

[ESC] [umzudefinierendes Zeichen] [beliebige Zeichenkette]

Durch vielfaches Umschalten und Drucken mit dem Drucker ist es auch
möglich, anstelle des Betazeichens ein richtiges ß auszudrucken und
auch die Sonderzeichen wie das Paragraphenzeichen werden korrekt
gedruckt.
Das hat zwar schöne Aussichten erweckt, die aber dadurch wieder
gemildert werden, daß bei zu vielen Veränderungen es zum Teil unmöglich
ist, den Text in einem anderen Programm weiter zu bearbeiten.
Das Programm ist für Nadeldrucker also bestens gerüstet, nur bei
Tintenstrahlern und Laserdruckern muß man bisher noch auf Sachen
wie Tiefstellen, Hochstellen, Tabellen, formatierten Druck und 12
Zeichen/inch verzichten.

So das war mal ein Abstecher zum Drucken und weiter geht's im <ETC>
Menü.
Ebenso findet man hier <Falte auf/zuklappen> und <Bügeln>, was so viel
bedeutet wie entfernen. <Fenster teilen> bewirkt, daß bei zwei Dateien
beide jeweils den oberen bzw. den unteren Bereich des Bildschirmes
zugewiesen bekommen. (Wer mehrere Dateien gleichzeitig sehen möchte,
sieht da alt aus). Dafür kann man die Position des Split-Balkens mit
der Maus verändern und für beide Fenster getrennt einen Zeichensatz
wählen. Bei <Proportion von> wird die Breitentabelle der verwendeten
Proportionalschrift ausgewählt, ohne proportionale Schrift ist der
Menüeintrag gesperrt (disabled dargestellt). Nun folgt der
<RSC einstellen> Eintrag, der es nochmals, also ohne Install-Programm,
möglich macht, die folgenden Einstellungen zu ändern:

∙ Ansehen der geladenen RSC Datei (für jeden eine eigene
  RSC-Datei, speicherbar von Install aus.
∙ Ansehen der geladenen Tastaturbelegung
∙ des verwendeten Druckertreibers
° Nachträgliches Verändern des Returncodes beim Beenden
° Abändern des Tabulatorenabstandes
° Zeilenanzahl pro Seite ändern
° proportionale Zeilenlänge eingeben
¯ und nur im Dokument-Modus:

° Auswahl eines Signaltones oder Umbruch am Zeilenende
° Anzahl der Zeichen pro Zeile einstellen

Die mit einem  gekennzeichneten Punkte sind nicht im Programm
veränderbar. Die jenigen die mit ° gezeichnet sind, kann man
jederzeit im Programm verändern! Die jeweilige RSC-Datei muß dabei im
Install-Programm erstellt werden und kann auch nur durch Umbenennen auf
dem Desktop oder per drag & drop ausgewählt werden. Dito mit der
Tastenbelegung und Druckertreiberauswahl.

Zuletzt noch der Menüeintrag <Hilfe? Hilfe!>, der mit der HELP-Taste
aufgerufen werden kann. Hierin werden die sogenannten Standard-Tasten-
kürzel erklärt. Man sollte sich diese unbedingt einprägen, da man diese
Kürzel in sehr vielen Programmen wiederfindet.