Topic : Ausgabe Juni/Juli '95
Author : Jörg Schmela @ WI2
Version : 6+7/95
Subject : ATOS Diskettenmagazine
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View Ref-FileNews -> C-LAB Falcon MK I für Einsteiger
Da sich bei ATARI die Computer-Aktivitäten offensichtlich
nur noch auf den Lager-Ausverkauf der letzten Falcon beschränken,
muβ sich die hartnäckige ATARI-Userschaft nach Alternativen
umsehen. Wer Falcon-Features wie die vielen serienmäβigen
Schnittstellen und die spezielle Hardware inklusive DSP
benötigt, findet nun eine auch preislich interessante Alternative
zu Hard- und Software-Emulationen sowie TOS-Kompatiblen.
Nachdem C-LAB-Geschäftsführer Burkhard Bürgerhoff ursprünglich
seinen modifizierten Lizenzbau "C-LAB Falcon" ausschlieβlich für
den Musikerbedarf produzieren wollte, bietet er ihn in einer
preiswerteren Ausführung "MK I" auch über die ehemaligen
ATARI-Fachhändler an. Preislich liegt der MK I in der Nähe des
ATARI Falcon, enthält aber die Modifikationen im AUDIO- und
SCSI-Bereich, die auch seinen gröβeren Bruder MK II auszeichnen.
So kann sich der Anwender über einen verbesserten Klang und eine
standardisierte 6,3mm Klinkenbuchse für Mikrofon und Kopfhörer
sowie über eine durch Clock-Modifikation fehlerbereinigte SCSI-
Schnittstelle freuen.
Preislich liegt der C-LAB Falcon MK I knapp über dem ent-
sprechenden Auslaufmodell von ATARI.
Der Hamburger Fachhändler Sven Betz (Betz Computer, Gärtnerstraβe
80, 20253 Hamburg, Tel. 040/402014, Fax 040/4905761) bietet
beispielsweise den C-LAB Falcon MK I (4 MB) für 1490 DM an (ATARI
Falcon: 1378 DM), der Aufpreis für die Version mit 14 MB RAM
beträgt für beide Geräte 899 DM.
Für 550 DM Aufpreis bietet Betz Computer seinen Falcon Tower
an, der mit einer MF2-Tastatur und komplett herausgeführten
Schnittstellen ausgestattet ist.
C-LAB selbst (C-LAB Digital Media GmbH, Am Stadtrand 39, 22047
Hamburg, Tel. 040/694400-0, Fax 040/6961555) sucht die Zusammen-
arbeit mit den im deutschsprachigen Raum ansässigen Hardware-
Entwicklern.
Resultate dieser Zusammenarbeit finden sich vielleicht bald
schon in der Serie wieder.
FX-Card von BLOW-UP
Eine neue Beschleunigerkarte für den Falcon, die zusätzlich auch
die Bestückung mit bis zu 32 MB Hauptspeicher ermöglicht, ist die
FX-Card von der Firma BLOW-UP (Eslarner Str. 34, 81549 München,
Tel. 089/681104, Fax 0841/86480). Mit der FX-CARD soll sich die
Arbeitsgeschwindigkeit mehr als verdoppeln, der Speicher
läβt sich mit Standard-SIMMs erweitern.
Preis: 295,- DM (ab 1.8.95: 348,- DM, jeweils ohne Einbau)
Ankündigungen
- Ein digitaler 8-Kanal Ein-/Ausgang ist bei SOUNDPOOL ebenso in
Arbeit wie ein DSP-Enhancer.
- C-LABs ST-TOP soll es Software und Hardware-Erweiterungen, die
bisher nur auf dem ST funktionieren wollten, ermöglichen, auch
mit dem Falcon zusammenzuarbeiten. In Entwicklung ist auch ein
auf 4MB/Sekunde Transferleistung beschleunigter SCSI-Bus.
Es tut sich also noch einiges im Falcon-Sektor. Von der
verbesserten Zusammenarbeit zwischen Hersteller C-LAB und
den Hardwareentwicklern profitieren jetzt vor allem jene
Anwender, für die ein Mac in der Emulation keine Alternative zum
Falcon sein kann: die Musiker.